Klausur am Montag, Test am
Dienstag und Referat am Mittwoch. Der Sonntag ist gelaufen, Montag schnell zum Sport
und achja Projektarbeit steht auch noch an. Um den lästigen Test am Dienstag zu
meistern wird in die Nacht gearbeitet. Das Referat zu Mittwoch wird panisch aus
dem Internet kopiert. Und wofür der ganze Stress? Ja gut, dann hat man seine 3.
Und bei großem Pech fehlt dann noch ein halber Punkt zur 2.
Und das Referat? Peinliches
Stottern, rotes Gesicht und schwitzige Hände. Danach kommen die Fragen auf die
man so gar keine Antworten weiß.
Kommt euch bekannt vor? Ja mir auch, aber mit der
richtigen Organisation
habe ich das gemeistert.
Ich zeige euch hier meine 2 Tipps mit denen mein
Schulalltag erheblich
leichter wurde.
1) Materialien im Unterricht
Jedes Jahr begann ich von
vorne. Meine Federtasche war voll mit tausenden verschiedenen Textmarkern,
Buntstiften und so weiter. Meine Mappen waren gut organisiert mit verschiedenen
Abteilungen für Grammatik, Formeln und Co. Doch es nützte alles nicht.
Spätestens nach einem Monat versank ich in meinem altbekannten Chaos. Ich
glaube das lag an meiner Übermotivation. Sätze wie „Das wird mein Jahr!“ und
„Ich werde mein Zeugnisschnitt erheblich verbessern“ schweiften mir durch den
Kopf. Doch was tatsächlich richtig ist, habe ich erst später bemerkt.
Nichts geht über eine
halbbefüllte Federtasche.
Ein Textmarker, ein Füller,
ein Tintenkiller, Bleistift und Radiergummi und ein Lineal, mehr braucht man
nicht. Und seien wir mal ehrlich, gut für den Rücken ist es auch. Man braucht
einfach keine tausend Büroklammern, Klebezetteln und so weiter, oder wie oft
habt ihr letzten Schuljahr eine Schere genutzt?
Kommen wir nun zu dem
restlichen Taschen- oder Ranzeninhalt.
Aus eigenen Erfahrungen kann
ich Mappen empfehlen. Wer kennt es nicht? Man macht die Hausaufgaben oder
Unterrichtsaufgaben nicht ganz richtig und soll sie von der Tafel abschreiben.
Bei Pech lernt man das zuvor aufgeschriebene Falsche aus dem Heft und
verschwendet nicht nur Zeit sondern auch eine gute Note. Mit einem Collegeblock
passiert das nicht. Die falschbeschriebenen Zettel landen einfach im Müll und
die abgeschriebenen Tafelbilder werden in eine Mappe abgeheftet. Einen zweiten
positiven Aspekt hat man noch. Zettel die man vom Lehrer erhält landen nicht
irgendwo zwischen Büchern und Heften, sondern können ordentlich abgeheftet
werden.
Und vielleicht ist noch
sinnvoll zu erwähnen, dass jedes Fach seine eigene Mappe verdient.
Mit dieser Organisation ist
man schon gut auf den nächsten Schritt (die Prüfung) vorbereitet .
2) Prüfungsvorbereitung
Komm ich nun zum nächsten
Punkt: die Prüfungsvorbereitung. Du hast den ersten Schritt befolgt und alle
Informationen ordentlich in eine Mappe geheftet? Dann Gratulation, denn
Informationen zusammenschreiben ist das Geheimnis.
Man hört immer „fangt früh
genug an zu lernen, mindestens 2 Wochen vor der Klausur“. Wenn ich jetzt mal überlege…Diesen Tipp habe
ich in meinen 10 Jahren Schule noch nie befolgt und meine Noten sind dennoch
OK. Der erste Punkt an dem es scheitert sind die Lehrer, die den Stoff oder die
Themen erst eine Woche vor Klausur durchgeben. Der Zweite ist die fehlende Konzentration.
Nehmen wir an; man hat morgen eine wichtige Matheklausur und 3 Tage später
Englisch. Wie soll man sich da auf die Physikklausur in 2 Wochen konzentrieren?
Meine Meinung: Unmöglich.
Ich denke mit 5 Tagen vor der
Prüfung ist man schon gut dabei mit dem Lernen.
Man hole seine Blätter raus
und rann an die Bücher und Mappen!
Informationen
zusammenschreiben ist das A&O. Mit Glück gibt der Lehrer genaue Themen zum
Lernen vor. Dann heißt es nur noch die Themen durcharbeiten und alles wichtige
übersichtlich Rausschreiben und verstehen. Zur Not helfen da auch
Youtube-Videos (Aber checkt nicht die neusten Follow me arounds, sondern bleibt beim Thema!;)). Beim Rausschreiben
sollte auf Stichpunkte geachtet werden, die in eigenen Worten! geschrieben
sind. Dann sollte man sich einen roten Stift zur Hand nehmen und wichtige Dinge
unterstreichen. Für Menschen, die gut mit Farben arbeiten können eignen sich auch verschiedene Stifte.
Nach dem Durcharbeiten hat man das Schwerste schon hinter sich.
Jetzt muss man sich die Zettel einige Male (am besten morgens und abends)
durchlesen. Dies tut man am besten laut und man ist stressfrei vorbereitet. Falls man sich etwas nicht merken kann, sollte man sich die Information extra rausschreiben und öfter durchgehen. Dann steht der Klausur nichts mehr im Wege:).
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